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| Ferenc Kapi-Horváth
Komponist, Dirigent Geboren 1967 in Budapest. Kompositionsstudien bei Miklós Kocsár in der "Béla Bartók" Musikmittelschule, dann bei József Soproni an der "Franz Liszt" Hochschule für Musik in Budapest. Dirigentendiplom als Student von Prof. Ervin Lukács. Seit 1990 Dirigent des Orchesters der Ungarischen Zoll- und Finanzwache. 1991 - 95 Korrepetitor der Ungarischen Staatsoper. Dirigent der "West Side Story"-Produktion des Budapester "Vígszínház"-Theaters und der Operette "WienerBlut" am Stadttheater Hannover. Als Dirigent des Blasorchesters der Finanzwache ist aktiver Partizipant der Entwicklung des Ensembles, das sich in den vergangenen Jahren einen wichtigen Platz im Blasmusikleben errungen hat. Ihr Programm besteht aus Stücken verschiedener Arten: traditionelle Märsche, Transkriptionen von Opern, Operetten und symphonischer Werke, ebenwie zeitgenössische ungarische und ausländische Musik. Zum Vorstellen ihres Repertoires bekommen sie Möglichkeit in den wichtigsten Budapester Tonhallen wie Pester Vigadó, Duna-Palast, das Operettentheater oder im Ungarischen Rundfunk. Sie spielen Werke namhafter zeitgenössischer Komponisten wie Alfred Reed, John Williams, Johan de Meij bzw. Frigyes Hidas, Kamilló Lendvay oder László Dubrovay. Ausgezeichnete Gesang- und Tanzkünstler der Ungarischen Staatsoper und des Operettentheaters treten mit dem Orchester auf. Auf der allerletzten ihrer 4 bisher erschienenen CD's sind "Hymne und Marsch der Weltzollorganisation" zu hören, deren Author Kapi-Horváth ist. Er schreibt und arrangiert mehrere Werke fürs Blasorchester, die vom Ungarischen Rundfunk gestrahlt werden. Er unterrichtet Blasmusikhistorie und Partiturlesen in der Budapester Lehrerbildungsinstitut der "Franz Liszt" Universität für Musik. Als Präsidiumsmitglied des Ungarischen Blasmusikverbandes hielt er Kurse für junge Dirigenten. Die Barockmusik steht ihm gleichfalls nahe. Er ist als musikalischer Leiter und Cembalist des Kammermusikensembles "Allegro" tätig. Sänger und Instrumentalisten ersuchen ihn oft am Klavier zu begleiten. Eine ständige Mitarbeit mit Sängerin Laura Faragó gab die Idee, eine repräsentative Auswahl an "Ungarischen Liedern aus Jahrhunderten" herausgeben zu lassen. Seine klavierpädagogische Werke erschienen in einer mehrbändigen Klavierschule in der Herausgabe von Marianne Teöke auch in Japan. Diese kleine Stücke bringen den Musikstudenten an verschiedenen Wettbewerben viel Erfolg. 2002 hat Kapi-Horváth das staatliche "Kodály-Stipendium für Musik"
gewonnen. Dem Publikum hat er sich an einem Konzert aus eigenen Werken
vorgestellt. Er ist Mitglied des Verbandes der Ungarischen Komponisten. Preisgekrönte Werke: • Flux (2. Preis/ Uni für Landwirtschaftswissenschaften in Gödöllő) |
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